LUCA

Radio 90vier nutzt seit dem 19. Mai 2021 als „Veranstalter“ die LUCA-App. Diese App erleichtert die Kontaktverfolgung bei möglichen Infizierten.

Aus welchen Gründen auch immer, haben einige Menschen Angst vor LUCA; angeblich wegen des Datenschutzes. Dazu sei gesagt; bereits mit der Nutzung eines Smartphones oder noch schlimmer, der Nutzung von Whatsapp und Facebook, hat jeder jeden Datenschutz bereits aus der Hand gegeben.

 

Wir erklären, wie LUCA funktioniert:

Für Veranstalter/Restaurants/Familienfeiern:

  • Gewerbetreibende, Vereine oder auch private Familienveranstaltungen registrieren sich kostenfrei unter https://www.luca-app.de/ oder direkt unter https://app.luca-app.de/als „Veranstaltungsorte“; drucken den angezeigten QR-Code aus und hängen ihn (auch mehrfach) im Gebäude zur Nutzung auf. Der QR Code sollte nicht von außerhalb der Räume sichtbar sein, da sich dann jedermann einloggen könnte.
  • Restaurants können sogar für jeden Tisch einen eigenen QR-Code erzeugen
  • Sinnvoll ist es, wenn der Veranstaltungsort so programmiert wird, dass der User automatisch ausgeloggt wird, wenn er. z.B. 100 oder 500m von Veranstaltungsort entfernt ist. Wir haben das gemacht.
  • Fertig

 


Nutzer, also Kunden oder Besucher:

  • Nutzer laden sich kostenfrei über die Appstores die LUCA App herunter und tragen ihre persönlichen Daten ein
  • Ein User meldet sich dann bei einer Veranstaltung über den QR-Scan an, wenn er den Verein oder das Geschäft betritt und meldet sich beim Rausgehen wieder ab.
  • Diese Daten werden nur auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nirgendwohin übertragen.
  • Jeder User kann die eigenen 14 Tage (unter Historie) jederzeit sehen; der Veranstalter sieht in seinem „Firmenzugang“ zwar, dass Gäste da waren, aber es sieht keine Namen, sondern verschlüsselte Codes.
  • Würde ein Nutzer bei einem Corona-Test positiv getestet werden, so würde er einen Anruf von seinem Gesundheitsamt bekommen.
  • Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes fragen dann den positiv getesteten Nutzer, ob er LUCA App verwendet hat.
  • Wird das bestätigt, geht der User in die LUCA-App, dort auf Historie und dann auf „Daten freigeben“. Dieses muss dann bei der nochmaligen Frage bestätigt werden. Jetzt ist ein Freischaltcode zu sehen
  • Dem Gesundheitsamt wird der dort angezeigte Code gesagt und erst dann kann das Gesundheitsamt die Besuchs-Historie laden und auswerten und weitere Schritte einleiten, um Menschen zu schützen.

 

Was ist, wenn jemand kein Smartphone hat?

Dann muss leider wie bisher ein Zettel ausgefüllt werden. LUCA erlaubt zwar das manuelle Anmelden von Besuchern, aber nicht das einzelne manuelle Abmelden. Wer als Veranstaler im Menü Abmelden klickt, wift alle raus. Das ist noch ein fehler bei LUCA.


 

Und wenn jemand ohne LUCA-App Corona hat?

Stellen wir uns vor, ein Mitarbeiter eines Restaurants, der sich nie per LUCA angemeldet hat (und der Chef hat es nicht kontrolliert) ist Corona-Positiv getestet worden. Er taucht in keiner Historie auf.

Dann kann das Gesundheitsamt den Restaurantinhaber ansprechen, der dann über seinen LUCA-Veranstalterzugang die Daten der letzten 14 Tagen freigibt. Der Veranstalter/ Restaurantinhaber selbst kann die Namen nicht sehen, es ist alles verschlüsselt. Nun das Gesundheitsamt kann die Klarnamen und Adressen mit Telefon sehen.

Das sieht dann z.B. so aus >>>>>>

 


Und er bezahlt das alles?

Die Gesundheitsämter, die sich LUCA anschließen, tragen die Kosten

 


LUCA ist eine sehr gute Nachverfolgung von gefährdeten Menschen. Daher unser Wunsch, macht alle mit.